Teil eines Werkes 
1.Theil (1826)
Entstehung
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möglich, ein ſolches Weſen zum Gegenſtand mei⸗ ner liebenden Verehrung zu machen? „Kannſt Du wirklich, lieber Guſtav! ſo⸗ viel Werth auf die Schönheit legen 24 nahm die Gräfin das Wort;„hat dieſe Blume, die ſo bald verwelkt, und die ein Augenblick auf immer vernichten kann, denn allein Reiz für Dich? Ich kenne weder Mademoiſelle Adelmar noch ihr Familie; allein wer weiß, ob dies junge Mädchen nicht eine innere Schönheit beſitzt, die weit anziehender als äußere Anmuth iſt 2e. „Es iſt möglich! Aber ich darf vieles verlangen, eben weil ich fühle, wie viel, wie ſehr ich lieben kann. Sie haben mich ſchwer zu befriedigen gemacht.— Wo werde ich Ih⸗ res Gleichen finden? Ich will wenigſtens, daß die Freundin, die ſich mein Herz erwählt, wür⸗ dig ſei, Ihre Tochter zu ſeyn; ich verlange an der Frau, die ich lieben ſoll, eine ſchlanke zierliche, obgleich nicht große Geſtalt; weiß, zart erröthend, wie eine echte Perle, von der die Abendröthe wiederſtrahlt; Augen, in denen