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Vorſichtig zündete er das untere Ende mit einem mitge⸗ brachten Schwefelholze an, worauf er mit ſeinen Beglei⸗ tern in gehöriger Entfernung die Wirkung ſeiner neuen Höllenmaſchine unter lautem Herzpochen abwartete. Es trat eine erwartungsvolle Pauſe ein, welche die allgemeine Spannung auf das Höchſte trieb. Der Schwamm war zum Glück oder Unglück nicht trocken genug, um den zün⸗ denden Funken ſchneller fortzuleiten; ſchon hielten die Kin⸗ der das Experiment für verunglückt und der ſchadenfrohe Heinrich verzog ſein eben nicht allzuſchönes Geſicht zu einem hämiſchen Lächeln; dabei war er dem heimtückiſchen Vulkan um einen Schritt näher gekommen, trotzdem Wil⸗ helm, welcher beſſer mit der Natur ſolcher Gegenſtände aus mehrfacher Uebung vertraut war, ihn wiederholt warnte und zurückzuhalten ſuchte. In dieſem Augenblicke entzün⸗ dete ſich die Mine, ein rother Blitz ſchoß daraus hervor, dem ein lautes donnerähnliches Krachen folgte; zugleich ſchleuderte die Gewalt der Exploſion die lockeren Raſen⸗ ſtücke mit ziemlicher Kraft weit umher. Ein Hagel von Sand und kleinen Steinen regnete herab; dichter Rauch und Dampfwolken hüllten auf kurze Zeit die ganze Scene kein. Als derſelbe ſich verzogen hatte, wurde der angerich⸗ tete Schaden erſt ſichtbar. Zwar hatte der Ausbruch die⸗ ſes improviſirten Veſuvs nicht die Stadt, wie einſt Herku⸗ lanum und Pompeji, unter ſeiner Lava und einem Aſchen⸗


