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zu vertheidigen, der ſeine Freundin, wenn er angenommen wurde, für immer unglücklich machen ſollte. Er mußte jedoch der Nothwendigkeit, den Bitten und zuletzt den Be⸗ fehlen des Miniſters nachgeben.
„Zählen Sie,“ ſagte dieſer begütigend,„bei jeder andern Gelegenheit auf mich, wenn ich auch heute in Ihrem eigenen Intereſſe Ihren Wunſch verſagen mußte. Zur Schonung Ihrer Geſundheit will ich die Beſtimmung treffen, daß Ihnen für die minder wichtigen Angelegen⸗ heiten ein Hülfsarbeiter beigegeben wird. Was meinen Sie zu dem Aſſeſſor Hillebrand? Er ſcheint mir ein tüch⸗ tiger Mann zu ſein und wenn er Ihnen genehm ſein ſollte, ſo kann er gleich Morgen eintreten.“
„Herr Aſſeſſor Hillebrand wird mir zu jeder Zeit willkommen ſein, da ich ſein Talent mit Freuden aner⸗ kenne. Haben Eure Exzellenz ſonſt noch einen Befehl für mich?“
„Keinen Befehl, aber eine Bitte. Sie laſſen ſich jetzt nur noch äußerſt ſelten in meiner Familie ſehn. Sie wiſſen, wie ſehr Sie mir und den Meinigen ſtets willkommen ſind.“
„Exrzellenz überhäufen mich mit Ihrer Güte.“
„Sie müſſen ſich mehr Zerſtreuung machen, ſich in der Geſellſchaft mehr ſehen laſſen. Nach der Arbeit kenne ich keine beſſere Erholung, als ein Stündchen im befreun⸗


