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dieſen Punkten vollkommen ſeinen Wünſchen entſprach.— Am nächſten Tage ſchon ſtattete der Kommerzienrath einen Beſuch in dem Hauſe des Herrn Brandeis ab, wobei er förmlich um die Hand Antonien's für ſeinen Sohn anhielt. Die beiden Geſchäftsmänner brachten zuerſt die materiellen Angelegenheiten in Ordnung. Da wurde kein noch ſo un⸗ bedeutender Punkt vergeſſen, die Mitgift feſtgeſtellt, das Ableben der einen oder der andern Partei ſorgfältig er⸗ wogen und für dieſen Fall die nöthigen Beſtimmungen getroffen, ſelbſt an die Möglichkeit einer Scheidung dachte man noch bevor die Verbindung geſchloſſen war. Für Alles wurde geſorgt, das Geſetz befragt und zwar weit genauer als die Neigung und das Herz der jungen Leute. Herr Brandeis zeigte bei dieſer Gelegenheit ſeine wahre väterliche Geſinnung für Antonie, indem er die vortheil⸗ haftſten Bedingungen für ſie zu erlangen und ihre Zukunft ſicher zu ſtellen ſuchte. Er machte ihr ein bedeutendes Na⸗ delgeld und ein anſehnliches Witthum aus für den Fall, daß ihr Gatte zeitiger ſterben ſollte. So glaubte er hin⸗ länglich ſeine Pflicht gethan und das Glück ſeines Kindes geſichert zu haben. Der Kommerzienrath zeigte bei dieſer Gelegenheit eine anerkennungswerthe Nachgiebigkeit, ſo daß das Geſchäft ohne große Umſtände erledigt wurde. Beſon⸗ ders war er in allen Geldſachen äußerſt generös, während Herr Brandeis in dieſer Beziehung weit genauer ſchien.


