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tung zu ſein. In dieſer Beziehung glaube ich aber, daß meine Unterſchrift ſo viel gilt, als die Ihrige, wenn es darauf ankommt. Ich gehe jede Wette mit Ihnen ein, daß es mir nicht an dem nöthigen Credit fehlen wird.“
„Ich ſpreche auch nicht von Deinem Credit, ſondern nur von Deinem Renommée.“
„Das kommt in heutiger Zeit auf Eins hinaus. Man ſchätzt den Menſchen nicht nach dem, was er iſt, ſondern was er hat. Das habe ich oft genug aus Ihrem eigenen Munde gehört, um mir dieſe ſchöne und voll⸗ kommen wahre Maxime einzuprägen. Geld iſt die Loſung und alles Uebrige nicht der Rede werth. Trotz des ſchlechten Rufes, deſſen ich mich nach Ihrer Anſicht erfreue, kann ich den beſten Umgang haben, wenn ich will. Ich brauche nur zu winken und ich ſehe die feinſte Geſellſchaft bei mir. Iſt mein Champagner darum ſchlechter, weil ich, ob mit Recht oder Unrecht, wollen wir nicht unterſuchen, in den Augen der Welt übel angeſchrieben bin? Und wer ſind die Leute, welche mich anſchuldigen und die Naſe rümpfen? Dummköpfe, denen es an Verſtand fehlt, eben ſo zu han⸗ deln wie ich. Die gern möchten, aber nicht können und darum die Trauben ſauer ſchelten. Lehren Sie mich die Welt kennen; ſie iſt und bleibt eine gemeine Straßendirne, welche ſo lange ſchimpft, bis man ihr ein Geldſtück hin⸗
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