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in den Lehnſtuhl zurückgelegt und ſah halb mit ſpöttiſchen, halb mit ergebenen Blicken auf ſeinen Vater, wie auf ein unvermeidliches, aber im Ganzen mehr langweiliges als unangenehmes Ereigniß.
„Bitte! geniren Sie ſich nicht,“ ſagte er mit ironi⸗ ſcher Höflichkeit.„Ich bin dergleichen ſchon gewöhnt.“
„Ich bin auch einmal jung geweſen,“ eiferte der Kommerzienrath, welcher einigermaßen durch die Kalt⸗ blütigkeit des Sohnes aus dem Text gekommen war.„Ich weiß auch, daß Jugend keine Tugend hat, aber ſo arg wie Du hab' ich es nie getrieben. Stets habe ich wenigſtens die äußeren Dehors ſowohl im Geſchäft, wie im bürger⸗ lichen Leben beobachtet. Nie hat man mich mit einer Schaufpielerin, oder gar mit einer verrufenen Tänzerin öffentlich ausfahren geſehn. Meinen Ruf hätte ich nie⸗ mals, ſo wie Du es thuſt, auf's Spiel geſetzt. Auch in der Geſchäftswelt kann Niemand mir etwas Nachtheiliges nachſagen; ich habe mein Geld und zwar viel Geld, aber ſtets mit Anſtand verdient, während an Deinem Namen ein ſchwerer Makel haftet. Wie ſteh' ich an der Börſe geachtet da; dagegen ſpricht man von Dir nicht eben in der ehrenvollſten Weiſe.“
„Ich habe nie geahnt,“ unterbrach ihn der jüngere Eſſling,„daß die Börſe nach Moral frägt, bisher ſchien mir einzig und allein das Geld der Maßſtab ihrer Ach⸗
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