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ſpieler legten ihre Karten bei Seite und ſchauten der ſtolz dahin wandelnden Schönheit nach.
„Ein Blitzmädchen!“ ſagte der geheime Kommerzien⸗ rath Eſſling, einer der reichſten Kaufleute.„Ich habe gar nicht gewußt, daß Brandeis ſchon eine ſo erwachſene Toch⸗ ter hat. Das Kind iſt zum Anbeißen; das Waſſer läuft Einem ordentlich im Munde zuſammen.“
„Das wäre ein Biſſen für Ihren Herrn Sohn,“ meinte der Börſenmäkler Krautheim, welcher ihm gegen— über ſaß.
.„Ei was! Mit dem Schlingel iſt nichts anzufangen.
Sie wiſſen ja, daß er nicht heirathen will. Lieber läuft er dem Komödiantenvolke nach und treibt ſich mit ſeiner Tän⸗ zerin herum.“
„Jugend hat keine Tugend. Eine ordentliche Frau wird ihm ſchon den Kopf wieder zurecht ſetzen. Der alte Brandeis hat ein ſchönes Vermögen ſich erworben und ſein Schäfchen im Trocknen.“
„Pah! Das will nicht viel ſagen,“ meinte der reiche Kommerzienrath mit einer verächtlichen Handbewegung. „Was kann er mitgeben? Höchſtens zwanzig bis dreißig tauſend Thaler. Gottlob! Darauf braucht mein Sohn nicht erſt zu warten. Wenn ihm das Mädchen ſonſt ge⸗ fällt, ſo kann er ſie auch ohne einen Pfennig nehmen.“


