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dann ſank ſie langſam, langſam, nach und nach bis der letzte glimmende Funke verloſch.
Drunten im Thal fingen die Seen mit ihrem Spiegel die goldenen Strahlen auf und leuchteten blitzend wie gruͤne und blaue Edelſteine, waͤhrend uͤber die Wieſen und Felder ſich die Schatten der Daͤmme⸗ rung ausbreiteten und die Nebel von den Schluchten und Kluͤften zu den Huͤgeln aufwaͤrts ſtiegen und dieſelben in graue, daͤmmernde Schleier huͤllten. Da flammten noch einmal die Gletſcher und Schneefelder in roſigen Farben. Ein Feuerſchein lagerte auf ihnen wie eine Glorie und leuchtete, weil drunten ſchon Alles in Dunkelheit verſank.
Stumm und tief ergriffen bewunderten unſere Rei⸗ ſenden das herrliche Schauſpiel. Selbſt Graf Ban⸗ gor unterließ es diesmal durch irgend eine abgedro⸗ ſchene Phraſe den maͤchtigen Eindruck zu ſtoͤren. Adol⸗ phine fuͤhlte ſich leichter, wie befreit von einem ſchwe⸗ ren Druck. Nur im ſtrahlenden Blick verrieth ſich ihr Entzuͤcken. Alle kleinlichen und nichtigen Gedan⸗ ken verſchwanden vor der Groͤße der ſie umgebenden Natur. Sie fuͤhlte ſich hoch uͤber das Gewoͤhnliche und Alltaͤgliche emporgehoben. Ein ſolcher Moment konnte ſie wieder auf einige Zeit aus ihrer gewoͤhn⸗ lichen Apathie herausreißen. Mit gefalteten Haͤn⸗


