Teil eines Werkes 
Erster Theil (1855)
Entstehung
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gewiſſe Wendungen, Namen und Bezeichnungen fuͤr Perſonen und Gegenſtaͤnde, eine eigene Sprache, welche in den niedrigſten wie in den hoͤchſten Kreiſen zufäͤllig entſtehen mag und mit Abſicht beibehalten wird, um jeden Profanen von der Unterhaltung auszuſchließen. Den Stoff lieferten die Ereigniſſe und Erſcheinungen des Tages, bekannte Perſoͤnlichkeiten, die in Iſchl ſich zur Kur aufhielten, Anekdoten, wie ſie in jedem Bade vorkommen, wo eine muͤßige und ſorgloſe Menge ſich zuſammenfindet. Von nun an nahm Adolphine lebhaft an dieſem halb frivolen halb boshaften Salongeſchwaͤtz Antheil. Es war als wollte ſie dadurch ſich ſelbſt entfliehen und ihren Gedanken gewaltſam eine andere Richtung geben. In ihrer Rede entwickelte ſie eine uͤbermuͤthige Laune, eine ſchonungsloſe Ironie, welche nur durch die Grazie des Ausdrucks und den einſchmei⸗ chelnden Klang ihres ſonoren Organes einigermaßen gemildert wurden. Sie war reich an witzigen Bemer⸗ kungen und geiſtreichen Neckereien, mit denen ſie eben ſo wenig die Anweſenden wie die ferneren Bekannten verſchonte. Die uͤbrigen Herren und Damen ſtrengten ſich ebenfalls an und verſchwendeten ſo viel Geiſt, als ihnen irgend zu Gebot ſtand. Adolphinens mehr er⸗ zwungene als natuͤrliche Heiterkeit riß die Anderen fort und unter Scherz und Lachen wurde die drohende