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in die des ſeeligen Braͤutigams. Sie vertrat die Stelle der Mutter. Die Trauung fand, zum Aerger der guten Waldauer, auf der Saͤgemühle ſtatt. Sie konnten daher keine Brautſchau halten, entſchaͤdigten ſich aber hinlaͤnglich durch ihre Gloſſen und Anmer— kungen auf Koſten des gluͤcklichen Paares.
Waͤhrend die Familie noch bei Tiſche ſaß und die neu Vermaͤhlten leben ließ, ſchlichen dieſe leiſe aus dem jubelnden Kreis.
Arm im Arm wanderten ſie ungeſehn nach dem Kirchhofe.
Sie beteten zu der Mutter und flehten die Ver⸗ klaͤrte um ihren Segen an.
Stumm und ſeelig ſanken ſie ſich in die Arme.
Unter Thraͤnen laͤchelnd ſagte Adolphine zu dem geliebten Mann:
— Weißt Du, was Erloͤſung iſt?
— Die Liebe, verſetzte Georg, indem er die hold Erroͤthende auf ihre Lippen kuͤßte
Endee. 3


