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machte ihm weit mehr Kummer als der Verluſt der ihm zugedachten, reichen Braut. Die Letztere konnte er verſchmerzen, das Geld aber um ſo weniger entbeh⸗ ren, da er im Begriffe ſtand in ſeiner Faͤrberei nicht allein eine neue Dampfmaſchine aufzuſtellen, ſondern auch bereits Einrichtungen getroffen hatte, um die Fabrikation des tuͤrkiſchen Garnes im Großen zu be⸗ treiben. Geſtuͤtzt auf die Winke und Belehrungen des Muͤnchner Profeſſors war er trotz Adolphinens Anweſenheit mit ſeinen Erperimenten ſo weit fortge⸗ ſchritten, daß er am Ziele ſeines heißen Strebens ſtand. Das Geheimniß war endlich von ihm entdeckt. Ein gelungener Verſuch kroͤnte in einer Stunde ſeine Jahre langen Bemuͤhungen.
In ſeinen Haͤnden hielt er das brennend rothe Geſpinnſt. Kein Makel war daran, die Farbe hatte alle Eigenſchaften der aͤchten tuͤrkiſchen. Sie beſaß den noͤthigen Glanz, die Dauerhaftigkeit, welche von ihr gefordert wird, bewaͤhrte ſich in allen Proben, denen er ſie gewiſſenhaft unterwarf. Er haͤtte laut aufjubeln moͤgen. In der Freude ſeines Herzens rief er ſeinen Geſellen, das ganze Haus herbei. Der bedaͤchtige und praktiſche Karl betrachtete und pruͤfte mit ſeinem Meiſter das gewonnene Reſultat. Zuletzt konnte er keinen Zweifel mehr hegen. Was er nie


