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und nach ihr werden wir Alle gerichtet werden, Prance.“
„Ich will mein Bekenntniß ableugnen— ich will ſagen wie zuerſt, daß ich nichts von der Sache weiß,“ rief der Goldſchmied in einem Anfall von Enthuſias⸗ mus.„Bedlow iſt ein Lügner und ein Zeuge kann mich nicht an Galgen bringen! Wenn Seine Majeſtät mir gnädig ſein will— ſo will ich— ich will—“
In dieſem Augenblick hörte man die Riegel raſ⸗ ſeln und der Kerkermeiſter kam in ſichtlicher Beſtür⸗ zung herein.„Ich kann Euch nicht länger hier laſſen,
lunger Herr,“ ſagte er ſcharf.„Der gottesfürchtige Meiſter Oates kommt des Wegs daher, um die Ge⸗ fangenen zu beſuchen und ſie zum Geſtändniß zu brin⸗ gen und es koſtete gerade ſo viel, als mein Hals werth iſt, wenn man einen Fremden hier fände.“
Prance wurde todtenbleich und blickte, nach Athem ſuchend, auf Mervyn, der, nach augenblicklichem Be⸗ finnen, ihm kurz, aber mit Bedeutung rieth, die
Wahrheit zu ſagen und ſicher zu ſein, daß es leine üblen Folgen für ihn haben würde.
Prance brach auf's Neue in Thränen aus und Meron ließ ihn, wie ein Kind ſchluchzend, im Kerker zurück..
Es war jedoch zu ſpät, Oates zu vermeiden, den Mervyn den Corridor heraufkommen ſah in ſeinem Amtsornat, mit einem offenen Gebetbuche in der Hand. Bruder Titus bemerkte ſeinen jungen Schütz⸗ ling nicht gleich; er war in großer Eile und, wie es ſchien, ſehr beunruhigt von den ungeſtümen Bitten ei⸗ nes Weibes, das ihm folgte.
„Nein, aber ſüßer, heiliger Herr Oates, wann wollt Ihr ihn herauslaſſen?“ ſprach ſie.„Unſer Ge⸗ ſchäft geht zu Grunde, die Lehrjungen wollen nicht arbeiten und was ſoll ich anfangen, wenn Ihr meinen Ehemann hängt? Ihr wißt, ſo lange wir etwas hat⸗


