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Hand mit einem tiefen Schluchzen, welches Karl zu hören ſchien, denn er klopfte ihn ermunternd auf die Wange.
„Oh, mein König,“ rief da Mervyn aus in der Bitterkeit ſeiner Seele.„Denkt nicht von mir, wie ich ſcheine. Ich will Eurer Majeſtät beſſere Meinung verdienen, oder in dem Verſuch zu Grunde gehen.“
Indem er ſprach, hob er ſeine Augen begeiſtert aufwärts und begegnete denen der Miſtreß Sydney, die ihn mit viel Gefühl und Aufmerkſamkeit betrach⸗ tete.„Und die Eure, ſegenswerthe Dame!“ ſetzte er hinzu mit einer Inbrunſt, die ein Erröthen auf ihre ſchönen Wangen jagte.
„Ihr habt auch unſere guten Wünſche und die un⸗ ſerer verfolgten Kirche,“ ſagte die Königin in ziemlich Lntem Engliſch und reichte Mervyn ihre Hand, der ſie üßte und ſich erhob. In dieſem Augenblicke füllte ſich das Vorzimmer mit den Abgeordneten des Hauſes der Gemeinen und Chiffinch winkte dem Jüngling, ihm zu folgen. Blood verſuchte mit ihm zu ſprechen, aber Mervyn ging ſchnell vorbei und würdigte ihn keiner Aufmerkſamkeit.
Neunzehntes Kapitel. Die papiſtiſchen Märtyrer.
Chiffinchs erſte Sorge war, den Jüngling in ei⸗ nes ſeiner eigenen Zimmer zu führen, wohin er einen Wundarzt kommen ließ und unterdeſſen die Wunde ſelbſt auswuſch. Der Sohn des Aeskulaps erklärte es jedoch für eine bloße Fleiſchwunde, verband ſie und


