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wohl anſtand,„wenn Eure Majeſtät ihm den Dieb⸗ ſtahl Eurer Krone vergeben können, ſo kann ich ihm wohl auch den Angriff auf mein Leben verzeihen.“
„Oſſory, die Leute führen Euch als ein Muſter eines gehorſamen Sohnes an,“ ſagte Karl.„Ihr könnt nicht umhin, unſerem Belieben zu willfahren, da es von dem Eures Vaters unterſtützt iſt.“
„Mein Lehnsherr, ich unterwerfe mich,“ ſagte der Earl, erbleichend vor unterdrütkter Wuth,„aber mit dieſem beigeſetzten Eide, den ich hier in Gegenwart Eurer Majeſtät ablege, damit man ſehe, daß es mir Ernſt ſei, ihn zu halten. Wenn je mein Vater zu ei⸗ nem gewaltſamen Ende kommen ſollte,“ fuhr er fort, indem er ſich wild zu Buckingham wandte,„ſo werde ich keine Mühe haben, den Mörder ausfindig zu ma⸗ chen. Ich werde Euch Mylord Bucks für den Mann anſehen, der es that, in Ermanglung eines beſſern und Euch niederſchießen und wenn Ihr hinter des Königs Stuhl ſtündet!“
„Es wäre tapferer, ſtolzer Oſſory, mir Augenblicks mit dem Schwerte entgegenzutreten!“ verſetzte Bucking⸗ ham, indem er die Hand an ſeinen Juwelenbeſetzten Schwertgriff legte.
„Friede— ich befehl es Euch beiden, Friede!“ rief Karl vom Sitze auffahrend.„Wo glaubt Ihr, daß Ihr ſeid, übermüthige Männer! Renommirt Ihr in einer Branntweinkneipe in Whitefriars? Beim Him⸗ mel, wer in dieſem Streite ſein Schwert zieht, hat mich zum Todfeind! Bei Eurem Leben, nichts mehr dergleichen. Lieutenant, wir übergeben Euch Oberſt Blood, bis ſein Begnadigungsbrief ausgefertigt iſt; was den Jungen anlangt—“ 3
„Mein Lehnsherr, ich übernehme die Sorge für ſein Wohl,“ ſagte Monmouth mit Wärme,„ich habe in meinem Heer gegen die ſchottiſchen Rebellen noch einige Stellen unbeſetzt und es ſcheint mir, es wäre


