Teil eines Werkes 
4. bis 6. Bändchen (1845)
Entstehung
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an Euch, ſagte Blood niederkniend.Aber dieſer un⸗ ſchuldige Jüngling

Wir vergeben auch ihm und allen Euren Mit⸗ ſchuldigen; denn was wir Euch aus Gnaden gethan haben, müſſen wir ihnen aus Gerechtigkeit gewähren, fuhr Karl fort.Wir wollen dafür ſorgen, daß Ed⸗ wards und ſein tapferer Sohn wohl belohnt werden

Nein, mein Lehnsherr, unterbrach ihn Rocheſter, es braucht keine Belohnung; Tugend belohnt ſich ſelbſt.

Das gewohnte Lachen blieb jedoch aus auf dieſes Witzwort und ein tiefes Erſtaunen lag auf allen, wie ein Zauberbann.

Was, ſeid Ihr alle verſtummt, wie die Papa⸗

eien wenn's donnert? ſagte der König zuletzt in ärgerlichem Tone.

Eure Majeſtät wollen geruhen, ich will keine Belohnung, wenn dieſer koſtbare Schurke auch belohnt werden ſoll! brach der ehrliche Edwards los.

Eure Majeſtät ſchenken uns gänzliche und voll⸗ kommene Verzeihung für alles Vergangene? ſagte Blood.Sowohl hinſichtlich Oates niederträchtiger Anſchuldigungen, als in Betreff der des Mylord Or⸗ monde?

Oſſory unterbrach des Königs Antwort mit einem Ausr ufe, aber ſeine Wuth erlaubte ihm nicht, fortzu⸗ fahren, und ſein Vater hielt ihn am Aermel und rief, ruhig, Sohn, und lerne die Zeiten verſtehen 4

Karls Augenbrauen zogen ſich in die Höhe und runzelten ſich, und ſelbſt Buckingham blickte nieder auf die Roſetten ſeiner Schuhen.

Mylord Oſſory, ſagte der König mit großem Ernſt,wiſſet, daß ich von Euch und Eurem edlen Vater erwarte, daß Ihr meine Großmuth nachahmen und dieſem raſchen Manne vergeben werdet, was er gegen Euch vergangen hat.

Sire, erwiederte der Herzog von Ormonde mit einer ruhigen Würde, die ſeiner ehrwürdigen Geſtalt