Teil eines Werkes 
4. bis 6. Bändchen (1845)
Entstehung
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durch Begünſtigung der Behörden. Aber zu ſeinem Unglück hielt er es für hinreichend, eine ſo ſchlecht unterſtützte Anklage durch Wegſchaffung ſeiner Papiere zu vereiteln, was er auch heimlich ins Werk ſetzte, aber dabei eine Schublade in ſeinem Schranke vergaß, die einen Theil des Briefwechſels mit La Chaiſe, wäh⸗ rend der Jahre 1674, 1675 und eines Theils von 1676 enthielt. Dieſer ſchloß den thörichten und hochverräthe⸗ riſchen Briefwechſel des Sekretärs mit dem franzö⸗ ſiſchen Hofe in ſich, worin um Gelder unterhandelt wurde und enthielt vielen auf die Hoffnungen und Plane der katholiſchen Partei ſich beziehenden Stoff, der in jenem intriguanten und argwöhniſchen Zeitalter leicht zu Verſchwörungen gegen die Religion und Ver⸗ faſſung des Staats verdreht werden konnte.

Als Oates und ſein Schlachtopfer vor dem Rathe einander gegenüber geſtellt wurden, kannte ihn Oates wirklich nicht, aber da er ſeine Stimme hörte, errieth er aus andern Umſtänden glücklich wer er war. Cole⸗ man wurde daher auf einen Verhaftbefehl gefänglich eingeſetzt.

Der König, in deſſen Gegenwart Oates verhört wurde, ertappte ihn auf ſo vielen Falſchheiten, daß er erklärte, er ſchenke ihm durchaus keinen Glauben. Be⸗ ſonders entdeckte er in einem Theile von Oates Aus⸗ ſagen einen ganz auffallenden Verſtoß, der, wenn nicht der Wahnſinn des Zeitalters die Stimme der Vernunft übertäubt hätte, ſeinen ganzen Anſchlag hätte umſtürzen müſſen. Er hatte angegeben, er ſei, als er in Spanien geweſen, vor Don Juan geführt worden, der den eng⸗ liſchen Jeſuiten mit unbegränzter Freigebigkeit Solda⸗ ten und Geld verſprochen hätte. Carl fragte ruhig, was für ein Mann Don Juan dem Ausſehen nach ſei, und Oates erwiederte, nach dem allgemeinen Begriff, den man in England von den Spaniern hat, er ſei groß von Statur, mager und olivbraun. Der König hatte jedoch Don Juan in Paris ſelbſt geſehen und