Teil eines Werkes 
1. bis 3. Bändchen (1845)
Entstehung
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lichen Natur nur zu wohl unterſtützten. Volle Locken von anliegendem kohlſchwarzen Haar, hingen um ſei⸗ nen Kopf und ſein Bart und Schnurbart waren, wo möglich noch tiefer rabenſchwarz und wuchſen um ſeine Lippen und ſein Geſicht in kurzen, krauſen Borſten, was ihm das trotzige Ausſehen eines wilden Keulers verlieh. Aber es war hauptſächlich der Ausdruck, der in dieſen Zügen lag, des Bluthunds Funkeln ſeiner großen, braunen Augen, was, trotz der derben Freund⸗ lichkeit ſeiner Manieren, in allen, die ihn ſahen, Un⸗ ruhe und Widerwillen hervorrief.

Niemals war ein Geſicht ein ſo treuer Ausdruck des Charakters geweſen, als bei dieſem Manne. Muth, Treuloſigkeit, eine gewiſſenloſe Kraft des Entſchluſſes in der Ausführung, waren in den nachhaltigen Be⸗ wegungen ſeines Auges ſo deutlich ſichtbar, als in al⸗ len den Handlungen des ſeltſamen und bezeichneten Lebenslaufes, der Blood zum ausgezeichnetſten Schur⸗ ken eines Zeitalters ſtempelte, das einen Ueberfluß von ſolchen Charakteren beſaß.

Er war in dem gewöhnlichen prunkvollen Style der Zeit gekleidet, aber mit unangenehm auffallenden, ſchlecht gewählten Farben. Sein Wamms war von ſchwarzer Seide und roth geſchlitzt, ſein Mantel und Hut von gelbem Sammt, überladen mit hundertfarbe⸗ nen Bändern. Seine Strümpfe und die Roſetten an ſeinen Schuhen waren von verſchiedener Farbe, ein carmoiſinrother Spitzenkragen deckte ſeine Bruſt und ein furchtbar langes Schwert hing bis zu ſeinen Ab⸗ ſätzen von einem Gürtel herab, worin auch eine ein⸗ zelne, ſehr reich eingelegte Piſtole ſtack.

Nachdem er ſich in aller Bequemlichkeit niederge⸗ laſſen hatte, unterhielt ſich Blood damit, während ei⸗ ner Minute tiefen Stillſchweigens,(in welcher der Earl bei ſich zu zweifeln ſchien, ob er ſeines Beſuchers unverſchämte Frechheit rügen ſolle oder nicht) den klei⸗ nen Mervyn, der ihn mit unverſtelltem Entſetzen an⸗