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erfüllt und er ſparte keine Vorwürfe, trotzdem ſein anderes„Ich“ glücklich aus dieſem Kampf hervor⸗ gegangen war. Herr von Karſten wußte jedoch ſeinen Freund mit gewohnter Ueberredungskunſt zu verſöhnen und gelobte, unter keinen Umſtänden mehr ſein Leben, oder vielmehr die dreißig tauſend Thaler einer ähnlichen Gefahr auszuſetzen.
Leider waren durch die Zeitereigniſſe neue Ver⸗ hältniſſe herbeigeführt worden, welche den Bund dieſer ſchönen Seelen zu zerreißen drohten. Durch die inzwiſchen eingetretenen politiſchen Umwälzun⸗ gen hatten die Zeitungsprioilegien aufgehört. Die Zahl der öffentlichen Blaͤtter mehrte ſich mit jedem Tage, und dieſelben wuchſen ſchnell wie Pilze über Nacht. Unter dieſen Umſtänden nahm Herr Frank Anſtand, dem Baron die feſtgeſetzte Jahresrente länger auszuzahlen. Dieſen Entſchluß, welcher ſchon lange in der Seele des Wucherers ſchlum⸗ merte, hatten die Flucht des Chevaliers und die dadurch erlittenen Verluſte vollends zur Reife ge⸗ bracht.
Herr Frank erklärte ſchriftlich dem Baron, daß er ferner kein Geld mehr von ihm zu erwarten habe. Vergebens blieben alle Proteſtationen und


