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— Ich ſtehe in Dienſten des Chevalier von Val⸗ mont.— 1
— Des Chevalier?— rief Eugen verwun⸗ dert aus.
Mit dieſem Namen hatte der Baron ſeinen voraneilenden Freund im Walde bezeichnet. Wie ein Blitzſtrahl durchzuckte es Eugen.
— Kennen Sie den Herrn Chevalier?— fragte der Bediente.
— Gewiß!— entgegnete unſer Freund mit augenblicklicher Faſſung.— Ich ſuche ihn bereits den ganzen Tag.—
— In dieſem Falle brauchen Sie mich nur zu begleiten. Er wohnt im Hötel d'Angleterre, wohin ich eben gehe.—
Obgleich Eugen keineswegs ſeiner Sache ganz
ſicher war, ſo nahm er doch das Anerbieten des
Bedienten dankbar an. Unterwegs erzählte dieſer nach alter Gewohnheit manchen näheren Umſtand aus dem Leben ſeines jetzigen Herrn.
— O, das iſt ein Teufelskerl!— rühmte der Lakai.— Die Frauenzimmer ſind wie vernarrt in ihn. Aber das muß man ſagen, er iſt auch dar⸗ nach, von Kopf bis Fuß ein ſchöner Mann. Freilich
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