— Auf ewig!— lächelte Adele und ſchmiegte ſich von Neuem feſt an den Bruder, der ihr jetzt noch theurer war, als je.
XVIII.
Seit Adelens Abreiſe aus dem Förſterhauſe war auch mit ihrem dort gelaſſenen Freunde eine weſentliche Veränderung vorgegangen. Während ſich das holde Mädchen nach der Einſamkeit des Waldes zurückſehnte, hatte ihn umgekehrt die Luſt erfaßt, ſo bald als möglich die Reſidenz zu ſehen, welche er bisher mit einer gewiſſen Scheu vermie⸗ den. Anfangs ſchwankte er, dieſer Neigung nach⸗ zugeben. Er mochte genügende Gründe haben, die Verborgenheit zu ſuchen, aber mit jedem Tage wuchs ſein Begehren. Eine innere Unruhe und Haſt trieb ihn durch Buſch uud Wald. Meiſt ging er denſelben Weg, den er ſo oft mit dem Geſchwiſter⸗ paare gewandelt. Ueberall ſah er er das ſüße Bild, das ihn mit unwiderſtehlicher Macht nachzog.
Ein Umſtand trug hauptſächlich dazu bei, dieſe Unruhe in ihm noch zu vermehren. Bei jenem Spaziergange mit Oskar hatte auch er den Che⸗
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