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dem Wucherer ausweichen, da er nicht in der Stimmung war, die alten Klagen und Verwün⸗ ſchungen über Herrn Werth mit anzuhören.
— Herr Lazarus, Herr Lazarus!— ſchrie Samuel ſchon von Weitem.— Um Gotteswillen warten Sie.— Arte
In dem Tone dieſer Stimme lag etwas ſo Ungewöhnliches, daß der Makler unwillkührlich ſtehn blieb. Der Wucherer keuchte und ſtöhnte. Sein Geſicht war purpurroth, noch dunkler als ſonſt, faſt ins Blaue ſpielend. Es dauerte eine geraume Zeit, ehe er ſprechen konnte. Endlich rief er im kläglichſten Tone:
— Um Gottes Willen kommen Sie mit mir, mein armer Bruder iſt ſehr krank geworden und verlangt nach Ihnen.——
— Nach mir?— fragte verwundert der alte Lazarus.
— Er hat immer große Stücke auf Sie ge⸗ halten und außerdem gehören Sie nicht der neu⸗ modiſchen Sekte an, Sie ſind keiner von den Re⸗ formern, die Bernhard haßt.—
— Aber was ſoll ich ihm?—
— Was Sie ſollen? Mein Gott! Kranke


