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die einzelnen grauen Härchen, welche bereits zum Aerger des Beſitzers ſichtbar wurden, wenigſtens der Welt verborgen blieben. Das Haupthaar des Barons bedurfte ſolcher Sorfalt nicht, da es be⸗ reits ausgegangen und durch eine treffliche braune Perrücke erſetzt worden war.
Portheim führte in der That eine beneidens⸗ werthe Exiſtenz. Er war ein liebenswürdiger Jung⸗ geſelle in den beſten Jahren, der von einer alten Tante, welche erſt vor Kurzem geſtorben war, ein ziemlich anſehnliches Vermögen ererbt hatte. Die⸗ ſer Glücksfall ſetzte ihn in den Stand, die dürftige Stellung eines armen Lieutnants mit der angeneh⸗ mern eines wohlhabenden Partikuliers zu vertau⸗ ſchen und einzig und allein ſeinem Vergnügen zu leben. Da eine ſolche Lebensweiſe in der Reſidenz ziemlich koſtſpielig werden kann, ſo ſuchte der kluge Lieutenant den Zinsfuß ſeines Vermögens ſo hoch als möglich zu ſteigern und war zu dieſem Zwecke Börſenſpekulant geworden. Den Ein⸗ und Ver⸗ kauf ſeiner Staatspapiere und Aktien beſorgte ihm kein anderer als Herr Werth, der ein unbedingtes Vertrauen in der Handelswelt beſaß. Die einfache Geſchäftsverbindung hatte allmählig eine intime


