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künſtler vor allen Gelehrten der Welt den Vor⸗ zug gab.
So lebten die drei Freunde im eigentlichſten Sinne des Wortes ein Stillleben mitten in der ge⸗ räuſchvollen Reſidenz. Das kleine Stübchen, wel⸗ ches ſie an jedem Abende verſammelt ſah, war wie eine ruhige Inſel, an der ſich die ſchäumenden Wellen des großſtädtiſchen Lebens brachen.
III.
Während Herr Lazarus ſein ſtilles Stübchen aufſuchte und ſich, ermüdet vom Stehen an der Börſe, auf den ärmlichen Divan niederwarf, rollte der Wagen des reichen Bankiers durch die Stra⸗ ßen der Reſidenz. Auch Herr Werth, der nach⸗ läſſig auf den ſeidenen Polſtern ruhte, wurde von allen Seiten gegrüßt, aber eigentlich galt der Gruß weniger ſeiner Perſon als dem Gelde, das er beſaß, und dem Anſehn, das er in der Handelswelt be⸗ hauptete. Da gab es Leute, welche mit ihm in Geſchäftsverbindung ſtanden, Kaufleute, welche den reichen Bedarf ſeines Hauſes lieferten, Handwerker,


