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in Unterhandlung ſtand. In dem Stübchen ſchie⸗ nen gute Feen zu hauſen, welche jedes Verlangen da es kaum ausgeſprochen war, ſogleich erfüllten. Anfänglich hatte Klara Joſephine in Verdacht, dieſe aber ſtellte jedes derartige Geſchenk ganz beſtimmt in Abrede. Nun ſprach das holde Mäd⸗ chen wegen dieſer Angelegenheit mit dem alten Leonhard, auch er wußte nichts darüber und deu⸗ tete lächelnd auf ſeine eigene Armuth hin. Die treue Dienerin, welche darauf in’'s Gebet genommen wurde, konnte ebenfalls keinen Aufſchluß geben. Das war doch ſeltſam! Klara fürchtete ſich faſt, noch einen Wunſch zu thun, obgleich ſie gar zu gern ein neues Klavier beſeſſen hätte. Das Inſtru⸗ ment, welches in ihrem Stübchen ſtand, war ein gemiethetes und taugte nicht mehr viel. All' ihre Erſparniſſe reichten aber für ſolch' eine große Ausgabe nicht hin.
Da kam ihr Geburtstagsfeſt. Auch an dieſem Tage mußte ſie ausgehn und ihre Stunden geben. Sie verließ ſchon zeitig ihre Wohnung. Niemand außer ihrer alten Dienerin hatte ihr gratulirt. Wie war das früher ſo ganz anders geweſen! Doch Klara klagte nicht und trug in ſtiller Erge⸗


