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zuweilen ſtöhnend auf, und die Kehle ward ihm trocken, wie zuſammengeſchnürt. Mitunter ſtellte“ ſich jenes nervöſe Gähnen ein, das man bei den zur Hinrichtung Beſtimmten häufig beobachtet hat. Neumann hatte das Tuch, welches er um den Hals trug, losgebunden. Es war ein Geſchenk ſeiner armen Frau. Eine derartige Erinnerung hätte ihn nicht mehr retten können, ſelbſt wenn er daran zu denken, im Stande geweſen wäre. Sein Entſchluß ſtand bereits feſt. Er tappte im Dunkeln nach dem eiſernen Gitter, welches das niedere Fenſter ſchloß. Wenn er ſich auf das Bett ſtellte, konnte er die Stäbe mit ſeinen Händen ungefähr erreichen. An einen derſelben knüpfte er das Tuch, nachdem er eine feſte Schlinge aus demſelben gebildet hatte. Dieſe legte er ſich faſt bewußtlos um den Hals. Mit einer ſchnellenden Bewegung hob er die Füße von dem Bett, auf welchem er noch immer ſtand, und die Schwere des Körpers zog die Schlinge zu. Ein dumpfer Ton, der faſt wie ein Ruf nach Hülfe klang, ein banges Röcheln, und dann ward es ſtill. Als der Schließer mit dem Frühſtück Morgens kam, ſah er eine Leiche an dem Gitter ſchweben.


