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als ſie in haſtigem Tone zu der Mutter ſprach:
— ich werde in den Dienſt ziehen und mich bei einer Herrſchaft vermiethen.—
— Agnes wo denkſt du hin?— rief die Mutter überraſcht— Du willſt uns verlaſſen und unter fremden Leuten leben? Das ertrag ich nicht. Lieber will ich mir den letzten Biſſen abdarben und mit dir theilen, ehe ich das zugebe.—
— Es wird nicht ſo ſchlimm ſein— tröſtete das muthige Mädchen— es giebt ja Tauſende, die bei einer Herrſchaft dienen und es gut haben. Ihr braucht nicht mehr für mich zu ſorgen. Den Lohn erſpare ich gewiß und bringe ihn euch.—
— Aber es giebt auch böſe Herrſchaften, die ihre Dienſtboten mißhandeln. Du biſt noch zu ſchwach und wirſt die Arbeit nicht beſtreiten.—
— Sei nur ohne Sorge— entgegnete Agnes. — Ich bin nicht ſo ſchwächlich, wie ich ausſehe. Ich kann den halben Tag Waſſer tragen und Holz ſpalten, ohne daß ich müde werde. Ich will
arbeiten vom frühen Morgen bis zum ſpäten Abend,
und die Herrſchaft ſoll mit mir zufrieden ſein.— Die bekümmerte Mutter erhob immer von Neuem ihre Einwürfe, welche die Tochter zu wider⸗


