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fer ſein Haus zum Schutze ſeiner Brut. Nur der oberflächliche Blick unterſcheidet zwiſchen Groß und Klein, zwiſchen Viel und Wenig. Ein Korb mit verfaulten Aepfeln und der Verluſt von Tauſenden ſind ſich oft in ihrer Wirkung, wie in ihren Fol⸗ gen gleich.
Die Obſthändlerin war dem Banquerote nah. Ihr Geiſt empfand dieſelbe Spannung, dieſelbe Ver⸗ zweiflung, wie der Banquier, deſſen gewagte Spe⸗ kulationen einen traurigen Ausgang genommen ha⸗ ben und der zwiſchen Furcht und Hoffnung ſo lange ſchwebt, bis der bange Tag erſcheint, wo er ſich inſolvent erklären muß.— Seit Monden hatte die arme Frau den fortſchreitenden Verfall ihres Hausweſens vorausgeſehn. In demſelben Maße als die Bedürfniſſe der Familie ſtiegen, hatte die Nahrungsloſigkeit zugenommen. Im Anfange ihrer Ehe war der Erwerb hinreichend. Der Mann hatte als Portier eine Anſtellung in einem anſehnlichen Hauſe und ſein gutes Auskommen. Sie ſelbſt ver⸗ diente als Wäſcherin noch manchen ſchönen Gro⸗ ſchen nebenbei. Da wurde er wegen Grobheit und Unregelmäßigkeiten, welche er ſich häufig zu Schul⸗ den kommen ließ, aus dem Dienſte entlaſſen. Sie


