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in letzten Rollen auf, und wenn er zwei Worte zu ſpre⸗ chen hatte, blieb er dreimal ſtecken. Das kann doch un⸗ möglich der berühmte Künſtler ſein, von dem Sie eben reden.“
„Wer weiß? Der Menſch hat ein fabelhaftes Glück gehabt. Ich erinnere mich auch, ihn in ganz unbedeutenden Stücken geſehen zu haben. Mit einem Male iſt er ein berühmter Mann geworden, der an einem Abende ſeine hundert Louisdore mir nichts dir nichts in die Taſche ſteckt; ſein letztes Gaſtſpiel hat ihm baare acht Tauſend Thaler eingebracht. Ich ſage Ihnen, der verſteht's; die Kritik hat er ganz auf ſeiner Seite. Sie werden ja ſchon gehört haben, wie er es macht. Frühſtück mit Champagner, wozu alle Rezenſenten gebeten werden, zwanzig Claqueure von der beſten Sorte, ſilberne Armleuchter für die Re⸗ daktionen aller einflußreichen Blätter und Zeitungen. Mein Gott! da iſt es kein Wunder, wenn man reuſſirt. Wenn Unſereins zu ſolchen Mitteln ſeine Zuflucht neh⸗ men wollte, ſo würde man auch anders daſtehen und nicht nöthig haben, hier auf Herrn Schürlein zu warten. Was ſo ein Baudiſſen machen kann, können andere Leute auch.“
Kaum hatte der beſcheidene Künſtler ſeine Rede be⸗ endet, als in der Thür, welche zu dem Empfangszimmer des Herrn Schürlein führte, in Begleitung des Theater⸗


