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und dem Kinde, das Reisland unendlich liebgewann; er küßte ſeinen Enkel und ſegnete im Stillen die junge Menſchenpflanze, indem er ein glücklicheres Loos als das ſeinige für ſie vom Himmel flehte. Der würdige Prediger, der ſein alter Freund und zugleich der Seelſorger des Gefängniſſes war, verweilte gern und häufig an dem Lager des Kranken, Troſt und Frieden in die Seele desſelben gießend und ſeine Gedanken immer mehr auf das Ewige und Unſterb⸗ liche hinlenkend.
Sein Tod kam in einer ſtillen Abendſtunde und befreite ihn zugleich aus dem Gefängniſſe und von der Schande eines, wie ſich vorausſehen ließ, ſchimpflichen Urtheils; er ſtarb bei vollem Bewußt⸗ ſein in den Armen ſeiner treuen Gattin, welche ihm die Augen zudrückte. Nur die nächſten Angehörigen folgten der Leiche, welche ſtill nach ſeinem Wunſche auf dem Armenkirchhofe begraben wurde; von ſeinen vielen Freunden war keiner erſchienen; die Meiſten wußten nicht einmal, daß er geſtorben war. Man vergißt die Unglücklichen und Todten ſchnell in einer großen Stadt. Unter den Leidtragenden bemerkte man den Fabrikherrn Bormann, der ſeinen Freund Friedrich am Arme führte. Die Geheimräthin über⸗ lebte ihren Mann nur noch kurze Zeit; ſie folgte


