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tünfte verbunden; aber er konnte ja die Reſidenz verlaſſen und mit dem Reſt des Vermögens in eine kleine Stadt ziehen, dort ſich einſchränken und durch wiſſenſchaftliche Arbeiten ſich zwar eine minder glän⸗ zende, doch ruhigere Exiſtenz begründen. Es machte ihm ſogar Vergnügen in ſeiner gegenwärtigen Lage dieſen Gedanken immer weiter auszuſpinnen und dieß künftige einſam beſchauliche Leben gleichſam als eine Buße ſeiner Schuld zu betrachten, die er durch Gebet und religiöſe Zerknirſchung vollends dann zu tilgen glaubte. So ſchwankte der ſchwache, aber kei⸗ neswegs verlorene Mann, der gewiß eher Mitleid als Verachtung verdiente, von dem Ertrem der tief⸗ ſten Verzweiflung zu einer faſt verhältnißmäßig be⸗ haglichen Stimmung, wobei die nothwendigen Uebergänge der ſchreienden Gegenſätze nicht in jähem Sprunge, ſondern in zerfließender Unbeſtimmtheit ſich entwickelten und aufs neue Zeugniß für die man⸗ gelhafte Willenskraft des Charakters ablegten.— Unterdeß hatte der alte Präſident dem Fürſten Be⸗ richt erſtattet und erwartete aus dem hohen Munde die Entſcheidung. Dieſer billigte die bisher befolgten Maßregeln und lobte das ſchonende Verfahren.
„Sie haben ihm hinlänglich Zeit gelaſſen?“


