Gaſton. So war's denn Trug— ſo ſpricht das La⸗ ſter nicht— Gabriele. Mein Gaſton, laſterfrei und rein wie immer, Iſt Gabriele noch in dieſer Stunde— Was liſt'ge Bosheit heimlich angeſponnen, Womit man Deine Augen frech getäuſcht, Das will ich wiſſen— Gaſton. Kaum wagt es mein Mund!— Ein Uüberird'ſcher Reiz fließt auf ſie nieder, Der Himmel leuchtet herrlich in dem Kerker, Verklärend dieſe hehre Lichtgeſtalt. Der Himmel zeugt für ſie! Mit Allgewalt Zieht ſiegend wieder in mein Herz ſie ein— Gabriele. 3 Ich dank' Dir, Gott!— Gaſton. 3 O theure Gabriele!— Kannſt Du verzeihn— ich bin nicht ſchuld da⸗ ran—
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