Gabriele. Du rauher Mann, Du führſt ein Herz voll Liebe, Das Leben bietet, hin zur Todesnacht— Gaſton. O moͤchte ſie mich doch nur bald umfangen! Der Uebergang iſt leiſ' aus dieſem Dunkel— Gabriele. Wohlan es ſey, ich will mich nicht beſtreben, Die Luſt zum Leben in Dir anzufachen. Die Stunde ruft— das Werk hat Eile— d'rumt Thu' kund mir, Gaſton— weſſen zeihſt Du mich?— Gaſton. Sagt's Dir Dein Buſen nicht?— Erſpar⸗ es mir— Gabriele. Nie will ich Gottes ew'ge Klarheit ſchauen, Die hehre Jungfrau wende ſich von mir, Zu ew'ger Pein will ich hinüberſchlummern, Wenn meine Treue jemahls ich verletzt.—
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