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Doch nein— zu tiefe Wurzel hat er ſchon
In Gaſtons ſonſt ſo freies Herz geſchlagen— Mit welchem Abſcheu ſtieß er mich hinweg— Der Eiferſucht, des Argwohns Natterkamm, Ein Wahnſinn unbegreiflich ſeltner Art,
Hat giftgeſchwollen ſich zu hoch erhoben
Und mir ſein Herz auf immerdar entriſſen. Für mich iſt er ſchon todt— was ſoll ich nun Hier auf der Welt, ſo wüſt' und ach ſo öde— (Pauſe) Ha, welch ein Blitzſtrahl! ja— es geht — ſo ſey's— Für ihn will ich ein freudig Opfer fallen. Verkleidet ſchleich' ich mich zu ihm hinein— Mit einem leichten Schlaftrunk iſt's gethan— Er ſchlummert ein— ich raub' den Mantel ihm, In ihn gehüllt erwarte ich den Mörder, Der, ſo getäuſcht, ſtatt Gaſton mich durch⸗ bohrt— So ſey es, ja, ſo ſey's, es iſt beſchloſſen, Sein Leben ſey durch meines ihm erkauft, Die Liebe reichet mir die Marterkrone, Und jauchzend ſink' dem Tod' ich in die Arme.


