Teil eines Werkes 
2. Band (1820)
Entstehung
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Hoſe des Koͤnigs von Navarra, doch aus ande⸗ rem Grunde; ſerner der Vorfall mit dem Gifte und Gaſtons Tod, jedoch auf andere Art. Der Graf hatte nähmlich die Gewohnheit, ſo heißt es dort, Freitags die Nägel zu ſchneiden, und geht mit einem kleinen Meſſerchen verſehen, das er noch von dieſem Geſchäfte in der Hand hatte, zu Gaſton, der des Giftpulvers wegen eingeſperrt war, in den Kerker, wo er ſich dergeſtalt uͤber deſſen Hartnäckigkeit und Verſtocktheit erzürnt, daß er ihm das Meſſer in den Hals drückt; kurz darauf ſtirbt er ſelbſt, und Ivain wird Graf. Die Liebe zur Gräfinn Gabriele d⸗Armagnae, ihr Tod, wie der Charakter Ivains, ſind eigene Erfindung, und waken, wie ich glaube, nöthig, den etwas magern Stoff, dem jedoch ſchon Zeit und Ort Intereſſe verleihen, auszuſtatten. Die Miniſtrels mögen als eine Art moderner Chor, der wohl in die Provence hinpaßt, gedeutet werden. Eben ſo iſt das zum Fenſter Hinein⸗ ſteigen zwar nicht neu, aber auf der Bühne wirkſam, und als ein dramatiſches Gemeingut