Teil eines Werkes 
2. Band (1820)
Entstehung
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XII

den wild⸗ phantaſtiſchen Stoff meiner Meinung nach geeigneter, als der weichere Süden. Die herrlichſten Situationen wechſeln und wetteifern darin mit der vortrefflichſten Sprache; ob es mir gelungen iſt, dies hohe Muſter zu erreichen, bleibt den nachſichtsvollen Kennern zu beurthei⸗ len überlaſſen. Die phantaſtiſche Erfindung und Fabel des Stückes wird hoffentlich Niemand un⸗ befriedigt laſſen.

Noch bleibt mir einiges über das zweite Stück dieſes Bandes, über das Trauerſpiel: Ga⸗ briele, ſein Entſtehen und ſeine Quellen, wenn ich mich ſo ausdrücken darf, zu ſagen. In der vor mehreren Jahren erſchienenen Ein⸗ ſtedlerzeitung, die ihrer Hypergenialität wegen, die größte Aufmerkſamkeit auf ſich zog, befindet ſich ein Aufſatz, wie mich deucht, von Achim von Arnim, der, ich zweifle nicht, rein geſchicht⸗ lich iſt. 8

Der Graf Phöbus von Foix, ſein Sohn Gaſton, ſein Baſtard Ivain, ſind daraus ent⸗ lehnt, eben ſo die Entfernung der Gräfinn am