dazu den Spott zu Schaden.“ Aber wenn ich Kai⸗ ſer Karl hieße, ſo daͤuchte mich, ich wollt; den Weg vornehmen und ein Gedaͤchtniß hinter mir laſ⸗ ſen, dermaßen brennen, daß ſie uͤber 100 Jahr ſagen muͤßten, Kaiſer Karl waͤre da geweſen, und wuͤrde auch die Sache alsdann eher zum Frieden kommen. Wie ich nun geſagt hatte, alſo ging es auch, denn wie wir anzogen, fing man an zu brennen, wie ich es im Sinne gehabt hatte, nicht weiß ich, wer es Ihro Kaiſerl. Majeſtat gerathen hatte, oder ob der Kaiſer auch meines Sinnes ge⸗ weſen, und war ſelten eine Nacht oder zwo, die Franzoͤſiſche Botſchaft kam zum Kaiſer ins Lager und fielen ihm zu Fuͤßen und baten um Frieden, wie dann auch auf die Letzte geſchah. Und erlangte Kaiſerl. Majeſtaͤt einen guten, ehrlichen, nuͤtzlichen Frieden. Wie wir gen Camern(Cambray?) ka⸗ men, da gab man allen Haufen Urlaub und ließ die abziehen. Und ging mir auch ſehr uͤbel vor St. Deſier, da ſtieß mich, mit Urlaub und Gunſt zu ſchreiben, die Ruhr an, die waͤhrte bis in meine Behauſung, das waren 9 Wochen. Noch that ich meinen Harniſch, dieweil wir gegen die Feinde zo⸗ gen, nicht von mir, ſo lang und viel bis man den Frieden ausſchrie, allein, daß ich nicht mit dem Haufe zog, denn ich mußte meinen Vortheil ſuchen, wie ich konnte und die Nothdurft in Krank⸗ heit erheiſcht, daß mancher guter junger Geſelle ſagte, der alte Kriegsmann, mich meinend, wird
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