199
davon ſagt, ſo wehren ſie ſich,— wie wir denn jetzt geſehen haben— ſo iſt der Winter da, und haben wir nichts ausgerichtet und wird große Koſten, Muͤhe und Arbeit, und darzu Leute koſten, und muͤſſen mit großem Nachtheil und Schaden wieder abziehen. Solches ſagt ich zu Einem, der war ein großer und anſehnlicher ſtarker Kriegsmann, auch nicht unverſtaͤndig, den kannt' ich, weiß aber nicht, wie er geheißen und ob er noch lebt, denn es iſt mir vergeſſen, will aber doch Urſachen anzeigen, daß man wohl weiß, wer er geweſen. Er war Kaiſerl. Majeſtaͤt Ferdinandus Diener und der Reiter, die man Hatſchiere nennet, Hauptmann, aber dazumal in Frankreich, da wartete er auf Ihro Kaiſerl. Ma⸗ jeſtaͤt Sohn Maximilian. Und nachdem wir einan⸗ der wohl kannten, ſo hatten wir viel Geſpraͤche mit einander und kamen auch an die Rede, wie Kaiſerl. Majeſtaͤt Willens waͤre vor etliche Staͤdte zu ziehen, Einer ſagte:„vor Paris,“ der Andere:„vor einen andern Flecken,“ wie denn die Reden mancherlei waren. Darauf ſagte ich zu ihm wie vorgemeldet:„ſoll Kaiſerl. Majeſtaͤt vor mehre Staͤdte und Flecken ziehen, ſo wiſſen wir und habens geſehen, daß es harte Leute ſind und hart halten und ſich auch weidlich wehren; ſollen wir nun vor einen Flecken ziehen, ſo geht der Winter daher und wo wir alſo ſchaͤndlich muͤßten abziehen, waͤren Koſten, Muͤhe und Arbeit verloren und muͤßten darzu vielleicht mit großem Schaden und Nachtheil abziehen und haͤtten


