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daß ich irgend einen Vortheil moͤchte haben. Aber es kam noch ein Knecht an mich, ehe ich ins Holz kam, welcher den Spieß hatte eingeworfen, und wie mich der hievor vom Gaule geſtochen, alſo rannte mich dieſer mit dem Spieße zu Fuß um. Da war Herr Georg Truchſeß auch gleich mit ſeinen Reitern da und ſagte:„Schwager Goͤtz, biſt Dus?“ Antwort' ich„ja“. Da ſagt' er:„Du wirſt des Landgrafen und mein Gefangener ſein, wie ich dann thun muß.“ Und zog ich als ein gefangener Mann hinein gen Balbach, wiewohl mir Herr Georg Truchſeß nicht anders ſagte, denn da ſollt ich des Landgrafen und ſein Gefangener ſein, und zeigte mir nicht an, wo ich mich ſtellen oder wie ich mich halten ſollte; oder wo der Mahnung gewarten. Und da ich gen Balbach kam, da war Hans von Wald auch da gefangen und hatte keinen andern Beſcheid wie ich. Da ſagte ich zu ihm:„wir ſind junge Geſellen, es iſt Einem bald eine Schelle angehaͤngt; wir wol⸗ len ihm alſo thun und wollen morgen auf das Fruͤheſte vor das Schloß Lauda ruͤcken und einen zu Georg Truchſeſſen hineinſchicken und ihm anzeigen laſſen, wir waͤren junge Geſellen und in ſeiner Hand, er haͤtte uns niedergeworfen und gefangen. Nun hatten wir keinen Beſcheid, wie wir uns halten ſollten, ſo wollten wir uns als junge, fromme und redliche Geſellen von Adel auch gern halten, daß wir ohne Nachrede waͤren, dieweil wir auch in Unguten nichts mit ihm oder dem Landgrafen zu thun haͤtten, baͤten wir ihn darauf freund⸗


