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Gottfrieds von Berlichingen Ritterliche Thaten / mit Einleitungen und Erläuterungen herausgegeben von Dr. Karl Riedel
Entstehung
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ber hatte. Aber fie haben ſich wohl gehalten und ohne allen Zweifel gethan, als wie fromme Herren und Nichter billig thun ſollen, will ſie auch in dem ungetadelt haben, ſondern ihnen alles Gute thun, ſo viel an mir iſt, bei dem allen will ich es laſſen bleiben.

Viertes Kapitel.

Und beſchließlich zeig' ich das Alles darum an, daß ein Jeder aus dieſem meinem Schreiben ohne Zweifel abnehmen und erachten kann, wie unbillig und unſchuldig ich in beruͤhrte Gefaͤngniß und ſchwere Laſt kommen bin. Ich hatte auch keinen Zweifel, wo der Schwaͤbiſche Bund nicht zertrennt waͤre worden, ich wollte meiner Verſchreibung halben mir

und meinen Erben zu Guten eine Erleichterung von

ihnen erlangt haben, wie ich dann ſolches meinen Freunden, in meinem Gefaͤngniß, angezeigt habe, daß ſie nicht erſchrecken ſollten. Denn ich ſcheue kein Recht, ich wollte meine Sache und Unſchuld mit der Zeit dem loͤblichen Bunde dermaßen weiter zu erkennen geben, daß ich ohne Zweifel ſei, ſie werden mir ſolche ſchwere Urfehd erleichtern und ſich gnaͤdiglich gegen mich als einem Rechtmaͤßigen von Adel beweiſen, daß ich auch keinen Zweifel gehabt