Teil eines Werkes 
13. bis 16. Bändchen (1854)
Entstehung
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Donnerſchlägen, aus ſeinen Kanonenſchlünden über das Meer losgelaſſen.

Aber wenn dieſe drei Nothrufe nach dem Lootſen ihm auch ein Lootſenboot zugeführt hatten, ſo war es ihm doch nicht gelungen, einen Lootſen an Bord zu be⸗ kommen.

Nach einem noch mehrere Stunden andauernden Kampf mit den wilden Elementen entdeckte er das kleine Segel, das ſich näherte.

Ein neuer Kanonenſchuß blitzte von der Langſeite des Schiffes her über die ſchwarze Meeresfläche hin; es war jedoch nicht mehr ein Nothruf, es war ein Gruß.

Als die Jacht näher kam, war das Schiff kurz zu⸗ vor mitten zwiſchen die Grund⸗Berge hineingerathen, wurde aber von da zwiſchen die Grönlinge und den Stumpen hineingetrieben. Die Gefahr wurde dadurch noch mehr vergrößert.

Hermann verſuchte die Segel gegen den Wind zu ſtellen, um die Jacht zu erwarten, er wurde aber noch mehr gegen den Grund getrieben.

Auf allen Seiten rings umher erhoben ſich ziſchende Pfeiler von Schaum.

Jeder Augenblick war entſcheidend zwiſchen Leben und Tod.

Entſetzt blickte er hinaus; aber die Seekarte war unvollſtändig, und er beſaß keinen Wegweiſer aus dem Labyrinth, in welches er gerathen war.

Ein ſchrecklicher Windſtoß mit Sturzwellen ſchleu⸗ derte das Schiff auf die Seite; aber es erhob ſich wieder.

Man erwartete einen neuen. Die Seeleute ſtanden mit Aexten am Maſt und harrten nur auf Hermanns Befehl, denſelben zu fällen und ſodann mit den Wogen fortzutreiben.

Die Jacht war ganz nahe. Sobald Hermann Jespersſon an Bord erblickte, verfinſterte ſich ſein Ge⸗