Teil eines Werkes 
13. bis 16. Bändchen (1854)
Entstehung
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ſie geſtört wurde. Sie beantwortete daher die Frage ganz kurz.

„Du haſt nicht gehört,“ fuhr Sophie fort,„welche Aufſchlüſſe Dein Vater erhalten hat?⸗

„Nein.“

„Aber es iſt doch gar zu ſonderbar, daß man den Gefangenen noch nicht bekommen hat.“

Emma hörte die Bemerkung, und die Hand ſank unwillkührlich mit dem Buch nieder.

„Es iſt wahr,“ ſagte ſie, nes iſt höchſt ſonderbar, daß man ihn nicht bekommen hat, nachdem man doch ſolche Maßregeln ergriffen.“

„Die Soldaten bilden noch immer eine ganze Kette

um die Inſel.“

„Thun ſie das?“

„Das Volk von der Stadt iſt noch draußen auf den Beinen und macht Jagd auf den Gefangenen.“

„Wie ſchauerlich muß es nicht ſein auf dieſe Art gehetzt zu werden!“

„Ja gewiß. Aber es wäre doch wohl noch ſchauer⸗ licher, wenn...“

„Wenn ſie ihn bekämen, willſt Du ſagen?“

„Ich läugne es nicht.“

„Ach nein, Sophie, ich geſtehe, daß ich zu Gott für ihn bete.“

In dieſem Augenblick rief Jemand unten im Park, Sophie möchte mit ihren Blumenkränzen herab⸗ kommen..

Emma, die ihre Lektüre wieder aufnehmen zu bauiden wünſchte, ſah es nicht ungern, daß ſie ſich ent⸗ ernte.

Sophie begab ſich alſo hinab.

Emma las eben Charles Tyrrel von James.

Sie hatte mit erſchütterten Gefühlen die heftigen Ausbrüche eines leidenſchaftlichen Charakters geleſen mit geſpanntem Intereſſe die fein gezeichnete Scene ver⸗