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und das Alter deſſelben Laſters, was hier am Rand des Grabes zuſammentraf.
Die Zeit der Beerdigung war bekannt worden, und die Neugierde lockte von allen Seiten Menſchen herbei.
Düſtere Wolken hatten den ganzen Tag über dem grauen, nebligen Himmel geſchwebt.
Der Wind heulte im Wald, und ein pfeifendes Sturmwetter ſchien jeden Augenblick ausbrechen zu wollen.
Nichts ſchien jedoch das neugierige Publikum, das zu der ſo ungewöhnlichen Beerdigung dringen wollte, abzuſchrecken.
Man hatte für beide Leichen ein gemeinſchaftliches Grab gegraben und ſie bereits hineingelegt.
4 De Kirchhof war vollgedrängt; Kopf ſtand an topf.
Das Ungewitter nahm immer mehr überhand.
„Aus Erde biſt Du genommen,“ ertönte die Stimme des Prieſters.
Der Sturm, der über die Kirchhofweiden wehte, ſchien beinahe die Worte eines Leichenliedes zu ſingen.
Der Schnee flog wie eine Wolke vorüber, gefolgt von eiſiger Kälte.
Die Leute ſahen ſich erſchrocken um.
War das der Prieſter, der durch den Sturm ſprach, oder der Sturm, der durch den Prieſter ſprach?
„Und zur Erde ſollſt Du wieder werden.“
Die Worte klangen ſo mächtig. Sie drangen ſo tief durch jede Bruſt.
Der Sturm zitterte, wie wenn die Melodie in einer Orgel von einem Ton in einen andern übergeht, wie wenn der Orkan ſeine Schwingen ſchüttelt, während eine Wolke an der andern vorbeijagt.
Ein Schneegeſtöber erhob ſich ein Stück vom Kirch⸗ hof hinweg und nahm augenblicklich rieſige Verhält⸗ niſſe an.
„Und am jüngſten Tag..


