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„Eine Kolonie? Was iſt denn das? Kann man das auch eſſen?“
„Vermuthlich: aber Lars ſagte es nicht, er ſagte blos, wir würden eine ſolche für uns haben und dann würde er eine Brennerei anlegen.“
„Lars Persſon, ſagſt Du? Gedenkt er ſich auch aus dem Staub zu machen?“
„Ja natürlich: alle Menſchen haben ihre Sinne dorthin gerichtet, und ich bin nur begierig, wie es zuletzt hier ausſehen wird, wenn alle Menſchen fortfahren. Lars und ich wollen uns zuſammen niederlaſſen.“
„Uus niederlaſſen?“
„Siehſt Du, Lars iſt ein ganzer Kerl und verſteht ſich auf die Sache. Weißt Du, was er ſagte?“
„Nun was denn?“
Die zwei letzten Schlucke hatten Majas Gemüths⸗ ſtimmung einen höheren, wenn auch noch unklaren Schwung verliehen.
„Daß wir nichts zu thun brauchen, ſondern blos herumzulaufen und zuzuſehen haben wie die Knechte ar⸗ beiten. Lars weiß wie dieß ſein wird.“
„Gar nichts thun?“ wiederholte Maja;„Herr Je⸗ mine! Bloß herumgehen und zuſehen!“
„Nimm die Flaſche zu Dir, Maja!“
Maja riß ſie an ſich.
„Und dann ſollſt Du einen neuen Hut bekommen. Da hat kein Menſch ein Halstuch auf dem Kopf, ſondern blos Hüte. Man weiß, daß man dort lebt, und man iſt frei, mußt Du wiſſen.“
„Hut, ſagſt Du; werde ich einen neuen Hut be⸗ kommen. Da werde ich ja ganz verwöhnt werden.“
„Verwöhnt? Das vergeht bald. Willſt Du noch einen Schluck nehmen, Maja?“
Maja trank.
„Und dann werden wir auf ſolchen Schiffen fahren,


