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dieſe Lanne kam ihn nicht oft an. Eine Natur wie die ſonige gedeiht immer beſſer im Unwetter, als im Sonnen⸗ ſchein.
„Du haſt alſo Anna wirklich recht lieb d“ be⸗ merkte er.
„Ob ich ſie lieb habe? Ja freilich, Vater Lars, ich habe ſie immer lieb gehabt; aber das nützt mich nichts. Sie will, ich ſoll ganz nüchtern werden und dazu kann ich mich nicht verſtehen. Wenn ich mir nicht manchmal einen Rauſch anſaufe, ſo kriecht es mir im ganzen Leib herum und es wird mir recht jämmerlich zu Muth, kann ich Ihnen ſagen.“
„So trink jetzt, Johann, trink... ein tüchtiger Junge muß einen Schoppen oder eine halbe Maaß wohl ertragen können...“
„Was dies aubelangt, ſo... ſo könnte Anna kei⸗ nen beſſeren bekommen. Aber ſie macht doch gar zu ſehr die Heilige, daß muß ich ſagen. Sie ſpricht von der Bibel, wie wenn etwas daran wäre, und über die Geiſt⸗ lichen führt ſie eine Sprache, wie wenn dieſe gar nicht wären wie andere Menſchen. Am Sonntag ſaß ſie in der Kirche gerade wie der Engel auf dem Altargemälde, und ich vergaß darüber das Geſangbuch und den Pfarrer. Sehen Sie, es iſt etwas da, was mich verdrießt, Mei⸗ ſter Lars, und was ich nicht ausſtehen kann.“
„Iſt das etwa Herr Alfred?“
„Ach nein, Vater Lars, er iſt es juſt nicht, denn ſehen Sie, ich weiß, daß Frau Bojer über Anna wie eine gute Pflegemutter wacht und ich danke Gott dafür; es iſt etwas ganz Anderes. Ihre Geſundheit, Vater Lars!“—
„ Dann iſt es wohl das, daß Du es nicht unterlaſ⸗ ſen kaunſt, immer ein wenig den Bruder Liederlich zu ſpielen... nicht wahr...“
„Nein, das will ich auch nicht ſagen. Sehen Sie, um das Kind beim rechten Namen zu nennen, ich habe
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