Teil eines Werkes 
7. bis 12. Bändchen (1854)
Entstehung
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Zufrieden mit dem Ländchen klein, ſchmal und knapp, Zieht er die Furchen d'rin auf und ab.

Und war ſo fröhlich in ſeinem Muth,

Er dachte ſo ehrlich, brav und gut,

Sein Frieden und Glück ſtand in guter Hut.“

Der Wanderer blieb ſchon beim Klang der erſten Strophe dieſes einfachen Liedes, das ſo metallrein und friſch durch die Luft erſcholl, ſtehen.

Wie viel Geſundheit und Zufriedenheit mit der Welt drückte ſich nicht darin aus! Es war auch ein ſchuld⸗ freies Herz, das ſich darin im Walde ergoß. Der Ge⸗ ſang kam immer näher und näher.

Hans, denn der Wanderer war kein anderer als er, ſtand noch immer ſtill. Er hatte das Felleiſen weg⸗ geſtellt, und blickte ſchen um ſich. In der Halbbeleuch⸗ tung, die aus den Wolken auf ihn fiel, ſah man Unruhe und Verwirrung in ſeinen Geſichtszügen. Auf einmal ergreift er das Felleiſen, wirft es auf ſeinen Rücken und beginnt zu ſpringen; aber die Beine ſchwankten unter ihm, er ſtrauchelte und fiel. Dabei verzog ſich ſein Ge⸗ ſicht und ein halberſtickter Jammerruf kam über ſeine Lippen.

Der Geſang ertönte wieder:

Schon die Sonn' ſich bereit't,

Noch ſchlafen alle Leut,

Das Morgenroth klar ſein Herz erfreut. Immer der erſte heraus,

Immer der letzte nach Haus,

Nie ohne Schweiß zum Abendſchmaus. An Fröhlichkeit thuts kein Menſch ihm gleich, Der Segen der Arbeit macht ihn reich. Doch in Schweiß und Müh

Vergißt er nie:

Gott allein iſt's, der ihn mag ſegnen hie.