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zu ſeiner Zeit gab es keinen Brauknecht, der ſich einen ſolchen Namen verſchafft hätte wie er.
Nach einem halben Jahre hatte Fromm ſeinen Bauerndialekt, nach einem Jahre ſeine Bauernmanieren abgelegt, und nach anderthalb Jahren konnte man ihn von keinem in Stockholm geborenen Brauknecht mehr unterſcheiden. Nur die Bauernehrlichkeit wollte ihn nicht verlaſſen, und deßhalb liebte ihn auch ſein Meiſter als einen ergebenen und braven Diener. 1
Seine Erfolge machten ihn auch immer kühner, und ſeine Bekannten mußten endlich zugeſtehen, daß, wo er das Gewicht ſeiner Fauſt auf die ſchwankende Wage der Meinungen legte, die Sache ein⸗ für allemal entſchieden war..
Fromm nahm ſich bei ſeinen Discuſſionen, die mit geballter Fauſt geführt wurden, fortwährend ſeinen ſchmerzlich bedauerten Herrn zum Vorbild.
So würde er es gemacht haben, ſagte er, und ob⸗ ſchon Niemand als Fromm ſelbſt wußte, wen er mit dieſem er meinte, ſo war man an das Wort gewöhnt und zog ſich gern ſchleunigſt aus dem Spiel, um der Gefahr des Schlages zu entgehen, womit ſein ſehniger Arm jeden Gegner bedrohte.
Fromm kam als Brauknecht bald mit Forſter in Berührung, und Forſter, der als politiſcher Wirth ſeine eigenen Pläne hatte, behandelte den Grobian ſo, daß er im Nothfall ganz ſicher auf ihn zählen konnte.
Forſter's Feinheit glückte hier vollkommen, und Fromm wurde ihm blind ergeben.
Da Forſter ſeine Hochzeit feiern ſollte, begab ſich auch Fromm an Ort und Stelle, um einen Vivatruf zu thun, wie er vordem in Stockholm noch nie gehört worden war. Er hielt Wort.
Es lag in Fromm's Charakter, daß er in Freud und Leid treu war.
Er hatte Vivat Forſter gerufen, ſo lange das Glück und Marien's Bild unter ihrem Brautkranz am Fenſter
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