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Forſter hatte allen Zorn, allen Argwohn vergeſſen. Es ſchien ihm unmöglich, daß Alm ein falſcher Freund ſein konnte; ach, er eichnete ja ein Bild aus ihrer Zu⸗ kunft ſo gut. Alm fah, daß er jetzt auf ein Thema deinthen war, das ſolche Gefühle weckte, wie er ſie wünſchte.
— Ein paar Jahre ſind vergangen, fuhr er fort...
— Ein paar Jahre, wiederholte Forſter.
— Ich denke mir daſſelbe Bild wie vorhin, aber jetzt ſpielt zu euren Füßen...
— Still, Herr Alm! bat Marie.
— Sprich, Sprich! verlangte dagegen Forſter.
— 3u euren Füßen ſpielt, fuhr Alm fort, ein klei⸗ ner lockiger, ſchalkhafter...
— Kein Wort mehr...
— Noch tauſend und aber tauſend Worte, bat Forſter.
— Ein kleiner, braunäugiger, geſunder...
Roſe um Roſe ſchlug auf Mariens Wangen, dieſen hübſchen Blumenbeeten der Verſchämtheit, aus, Blitz um Blitz glänzte in Forſter's Augen, in dieſen Him⸗ meln, wo das Herz ſo unmittelbar ſeine Bekümmerniſſe oder ſeine Freude entlehnt.
— Gluͤcklicher Forſter!
— Ach ja, Du haſt Recht, wer kann glücklicher ſein als ich!.
Alm hatte ſo eben ein weißes Nastuch aus ſeiner Taſche gezogen. Als er die Wirkung ſeiner Worte ſah, näherte er ſich dem Fenſter.
— Glückliche Marie! fügte er hinzu.
Marie ſenkte ihre Augen zur Erde.
Alm ſtand ganz nahe beim Forſter und erhob das Tuch, gleich als wollte er ſich die Stirne damit trocknen.
— Und dennoch habe ich in der That gerade Dir mein Glück zu verdanken, bemerkte Forſter, denn Du warſt es... ich vergeſſe es nicht, Du warſt es, der mich


