Dreizehntes Kapitel.
Forſter's Hochzeit.
Der Ingemarshof iſt eines der zierlichſten und groͤß⸗ ten Gebäude in der Vorſtadt von Stockholm. Der Bergrath Sandels ließ ſchon im vorigen Jahrhundert dieſes einſtockige ſteinerne Haus mit ſeinen Flügeln auf⸗ führen, das ſich noch jetzt vorfindet. Der Kammerrath Guſtav von Stockenſtröm, der nachmalige Beſitzer, ver⸗ kaufte das Haus im Jahr 1797 an den Kammerherrn Nils Güldenſtolpe. Außer dem Gebäude und einem ſchönen Baumgarten gehören noch zwei herrliche Wieſen und andere fruchtbare Grundſtücke dazu, die alle an das Zollhaus grenzen. In den letzteren Zeiten hat man dieſe ſchönen Ebenen durch Kultur bedeutend in ihrem Werth gehoben.
Der Ingemarshof gehörte in den älteſten Zeiten Ingemar Fredbom, der vermuthlich dem Platz ſeinen Namen gab. Dieſer Mann war mit einer Hiſing ver⸗ heirathet. Man erzählt, daß er einen kleinen Theil des Gutes, denjenigen Theil nämlich, der in der Ecke der Roßlagerzollſtraße und des Weges nach dem Ladugards⸗ land lag, ſeinem getreuen Diener Clas ſchenkte, der dort ein Wirthshaus erbaute, welches ſeinen Namen erhielt und ihn noch heutigen Tags führt.
Dieſes Wirthshaus war in der Zeit, die wir beſchreiben, ganz beſonders in der Mode. haute Volée hatte hier oft ihre Feſtſch Der Trabant. IV.


