Teil eines Werkes 
11. bis 15. Bändchen (1852)
Entstehung
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ja, zu welchem höheren Zweck kann wohl Etwas die⸗ nen, als um einen Kummer abzuwehren? Wenn Du auch Alles nähmeſt, was ich beſitze, ſo bleibt mir gleich⸗ wohl noch ein Schmuck...

Bengt blickte ihr wieder in's Auge.

Und dieſer Schmuck iſt? fragte er.

Die Hoffnung, Bengt, die Hoffnung auf eine beſſere Zeit. Du täuſcheſt Dich, Schweſter, das iſt nicht der

beſte Schmuck. Die Hoffnung taͤuſcht, Du haſt einen

noch beſſeren. Ich2 Wie ich ſage. 3

Sollte ich Etwas vergeſſen haben? Jedenfalls

ſage es mir, damit ich's zum Uebrigen legen kann.

Das iſt unmöglich, Schweſter; dieſer Schmuck

würde niemals recht geſchätzt oder bezahlt werden.

Wie Du doch ſchwatzen magſt! Ich will nicht, daß Etwas zurück bleibe, denn die Hauptſache iſt, daß die Summe zuſammen kommt. Alſo ſage mir.. doch nein.. vielleicht doch... ich will in meinem Toilettentiſch nachſehen.

Es iſt kein Toilettenſchmuck, von dem ich ſpreche,

und Du ſuchſt ihn dort vergebens. Nun aber dann verſtehe ich Dich nicht. Du ſagſt ja ein Schmuck, mein koſtbarſter Schmuck. Dein koſtbarſter Schmuck, Schweſter, das iſt Dein gutes Herz. Ah, Schmeichler, wärſt Du nicht mein Bruder... Nun, wenn ich nicht Dein Bruder wäre...

jetzt... Und Bruder und Schweſter ſchloſſen einander herz⸗ lich in ihre Arme. Wenn ich aufrichtig ſein ſoll, Bengt, ſo iſt dieſe Stunde eine der glüäcklichſten, die ich ſeit vielen Jahren hatte: ich bin ruhig, ich fühle mich befriedigt, ich

So würde ich Dich auch nicht küſſen... aber

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