Teil eines Werkes 
11. bis 15. Bändchen (1852)
Entstehung
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nehmen. Reuterholm jedoch traf von dem Augenblick an, wo er ſie zu beargwöhnen anfing, ſolche Maß⸗ regeln, die ihre Stellung immer mehr erſchwerten. Mehr als ein Mal bereute ſie auch ihr Verſprechen gegen Armfelt, ohne es jedoch brechen zu wollen. Ihre Lage wurde noch ſchwieriger, als Guſtav Adolph ihr zuletzt ſagte, er habe dem Herzog ſein heiliges Verſprechen geben müſſen, niemals einen Brief zu öffnen, ſondern alle Schreiben ihm zu übergeben, weßhalb ſie ihm künftig nur noch den Inhalt von Armfelt's Briefen ſagen ſolle. Die eigentliche Correſpondenz mit Armfelt wurde mit Chiffern geſchrieben, wozu nur Fraäulein Rudenſköld und er ſelbſt den Schlüſſel hatten. Durch Frank erhielt fie die Briefe aus Italien und ſandte ſie dann an ihre Adreſſen. Die meiſten Correſpondenten antworteten ſelten ſchriftlich, ſondern nur mündlich, und Fräulein Rudenſköld brachte ihre Antworten in Chif⸗

ſtand bereits vor ihrer Thüre und ſie hatte ihre Toi⸗ lette noch nicht gemacht, als der Brief verſiegelt werden

Armfelt'ſche Correſpondenz, das blos in einem Kopfe beſtand, nicht finden, ſondern benützte ihr Wappen. Dieſe Unbedachtſamkeit wurde einer der Gründe, warum man ſie ſpäter rechtlich ihrer Freiheit berauben zu dür⸗

Indem ſie ſich niederbeugte, betrachtete ſie die Zif⸗ fern auf dem Papier. Es reicht noch nicht ganz hin, fürchte ich..

Doch, Schweſter, mit dieſer Broche und die⸗ ſem Stirnband wird die Summe hoffentlich genügend werden.

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